Video-Podcaster können sich ab Ende April auf neue Möglichkeiten zur Monetarisierung freuen, Audiostreaming-Platzhirsch Spotify wird sein Partner Program nämlich auch hierzulande ausrollen. Kreatoren verdienen dann am Engagement der Nutzer direkt mit. Was geplant ist …
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Der Startschuss für das Spotify Partner Program (SPP) fällt am 29. April. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, der Schweiz, Belgien, Frankreich, Irland, Luxemburg, den Niederlanden sowie Neuseeland geht SPP live. Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Video-Engagement. Heißt: Klicken Premium-User künftig die Videos an, erhalten die Ersteller direkt durch die Views Geld. Bei Spotify Free soll es weiterhin die Möglichkeit geben, Werbung einzubinden. Diese Einnahmen gehen dann zu 100 Prozent an die Podcastmacher. Spotify sieht darin eine „verlässliche Einnahmequelle – auch bei saisonalen Schwankungen oder veränderter Nachfrage von Marken und Werbetreibenden“.
Zu Beginn des Jahres hatte Spotify das Partner Program in den USA, Großbritannien, Kanada und Australien eingeführt. Laut eigenen Angaben seien die Auszahlungen an auf der Plattform aktive Video-Creator dadurch im Januar um mehr als 300 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2024 gestiegen. Saruul Krause-Jentsch, Head of Podcasts, Central Europe bei Spotify spricht von „völlig neuen, einfachen und nutzerorientierten Möglichkeiten, Geld zu verdienen“.
Spotify for Creators biete „nicht nur alle Tools, um die Reichweite zu erhöhen, sondern erschließt mit dem Partner Program auch neue Einnahmequellen durch Audience-basierte Auszahlungen sowie Werbemonetarisierung auf Spotify Free und anderen Podcast-Plattformen“. Für Zuschauer soll das SPP ebenfalls Vorteile mit sich bringen, etwa das nahtlose Wechseln zwischen aktivem Ansehen mit Video im Vordergrund und passivem Zuhören mit Video im Hintergrund. Premium-Nutzer erhalten die Videos zudem mit weniger Werbeunterbrechungen ausgespielt.
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Berentzen kehrt ins Werbefernsehen zurück und macht damit den Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe eine Freude: Die TV-Kampagne läuft ausschließlich auf ProSieben & Co. sowie auf dem Streamingportal Joyn der Münchner. Im Social-Bereich belegt die Spirituosenmarke als „Sinnbild für die Feierkultur“ Metas Plattformen.
Die Investition hat sich gelohnt. Schon im Sommer 2024 deutete Visoon-CMO Kai Ladwig an, dass man sich Fremdmandaten öffnen wolle. Mit Paramount+ kommt nun ein echtes Dickschiff an Bord beim Düsseldorfer Vermarkter. MEEDIA sprach mit Geschäftsführer Franjo Martinovic über die Perspektiven und den Vermarktungsstandort Deutschland.
Nachdem die von Nielsen ausgewerteten deutschen Medien und Vermarkter im Januar und Februar mehr Geld mit Reklame umsetzten, ging es im März nun steil bergab. Die Brutto-Werbeumsätze lagen demnach 5,1 Prozent unter denen des Vorjahresmonats. Damit rutschte der Markt auch auf das gesamte Quartal gerechnet ins Minus: 0,5 Prozent weniger wurden brutto für Werbung ausgegeben als in den ersten drei Monaten 2024. Gegen den Trend gewachsen sind Zeitungen, Out-of-Home-Werbung, Radio und Kino.
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