Eine Plattform hat junge Menschen zwischen 12 und 28 Jahren gefragt, was sie online machen. Bemerkenswert ist, dass vor allem viele Jugendliche bereits aktiv ihre Online-Zeit in Geld umwandeln.
Woher stammen die Zahlen? Die Social-Commerce-Plattform Whop hat 2.002 US-Amerikaner der Gen Alpha und der Gen Z gefragt, wie sie ihre Zeit online verbringen (via Whop.com). Die Zahlen stammen von 2024.
Überraschend ist: Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass sie ihre Zeit im Internet nicht nur zum Chatten verwenden, sondern vor allem zum Geldverdienen nutzen. Vor allem die Genreration Alpha (geboren zwischen 2010 und 2025) ist hier ganz vorne mit dabei.
So sehen die Zahlen aus: Die Generation Alpha nutzt ihre Zeit am Bildschirm bereits sehr intensiv. Fast die Hälfte (47,1 %) verdient aktiv Geld mit digitalen Nebenjobs wie dem Verkauf von Vintage-Kleidung, dem Streaming von Videospielen und dem Posten in sozialen Medien.
Im Schnitt verdienen die Mitglieder der Gen Alpha durchschnittlich 13,92 Dollar pro Stunde mit ihren digitalen Aktivitäten. Zum Vergleich: Der Mindestlohn in den USA beträgt seit 2009 bundesweit 7,25 US-Dollar pro Stunde.
Nimmt man den Stundenlohn als Grundlage für die Berechnungen, dann erzielen die maximal 15-Jährigen bereits ein Jahreseinkommen von 28.000 Dollar in Vollzeit, und das alles, bevor sie 16 Jahre alt werden und einen Führerschein machen dürfen. Am oberen Ende der Skala verdienten 1,7 % der Gen Alpha und Gen Z im vergangenen Jahr mehr als 40.000 Dollar. Das berichtet zumindest die E-Commerce-Plattform (via Whop.com).
Womit wird Geld verdient?
Mehr als die Hälfte der Generation Alpha (51,5 %) gibt übrigens an, dass sie beabsichtigen, ihren Nebenjob zu einer vollwertigen Karriere zu machen.
Was macht die Gen Alpha mit dem Geld? Viele investieren in Kryptowährungen oder Aktien oder legen Geld für das College, ein Haus oder eine große Anschaffung beiseite. Doch viele haben vor allem ein Ziel: Unabhängigkeit vom Geld ihrer Eltern:
Die Bereitschaft, Geld zu sparen, ist auch ein großer Unterschied zur Gen Z, die sparen für sinnlos hält und lieber auf Doomspending
setzt, anstatt Geld zurückzulegen.
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