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Ein Pädagogikstudium absolviert, arbeite ich als Leiter einer Ganztagsbetreuung für über 150 Kinder in Ziesar. Mein Bruttoeinkommen beträgt 3.580 Euro, mein Nettoeinkommen 2.150 Euro. Nebenbei vermieten wir eine Ferienwohnung und verdienen zusätzlich 100 Euro. Meine monatlichen Ausgaben belaufen sich auf Miete, Versicherungen, Ratenzahlungen, Lebensmittel, Spritkosten, Kosten für meinen Sohn, Kleidung, Körperpflege, Freizeit und Bücher. Am Ende bleiben 100 Euro fürs Sparbuch, 25 Euro für Anlagen und 150 Euro für den Jahresurlaub übrig. Es ist immer knapp, und meine Freundin meint, ich sollte mein Geld bewusster ausgeben.
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Beruf: Leiter einer Ganztagsbetreuung für über 150 Kinder in der Brandenburger Kleinstadt Ziesar
Ausbildung: Pädagogikstudium mit dem Nebenfach Psychologie an der Universität Bielefeld
Wöchentliche Arbeitszeit: 40 Stunden
Bruttoeinkommen: 3.580 Euro. Ich bin im öffentlichen Dienst angestellt und werde nach TVÖD S 17, Stufe 2, bezahlt.
Nettoeinkommen: 2.150 Euro. Jeden November gibt es eine Zusatzzahlung von 60 Prozent des Nettogehalts, also 1.290 Euro extra.
Sonstiges: Rund 100 Euro verdienen wir durch die Vermietung einer Ferienwohnung, die meiner Familie gehört.
Familie: Mein Sohn ist zwei Jahre alt, meine Freundin studiert noch und verdient kein Geld.
Miete: Meine Freundin, unser zweijähriger Sohn und ich wohnen in dem Haus meiner Eltern. Deshalb zahlen wir verhältnismäßig wenig Miete: 250 Euro im Monat. Dazu kommen 185 Euro Heizkosten.
Versicherungen: insgesamt 155 Euro für eine Vollkaskoversicherung, eine Rechtsschutzversicherung, die Familienhaftpflicht- und die Hausratsversicherung
Private Altersvorsorge: 100 Euro Riesterrente
Ratenzahlungen: insgesamt 375 Euro. Mit 300 Euro zahle ich monatlich einen Privatkredit für unser Auto ab. Und 75 Euro für unseren Fernseher und mein Handy.
Handy: 50 Euro Flatrate für das Smartphone und das Tablet
Amazon-Prime-Mitgliedschaft: 4,08 Euro
Lebensmittel: mindestens 400 Euro im Monat. Beim Einkaufen achte ich echt nicht auf das Geld. Ich gehe ohne Einkaufszettel los und kaufe, wonach mir ist. Ich weiß aber, dass ich eigentlich besser haushalten sollte.
Wie wollen wir arbeiten? Was tun, wenn demnächst Millionen Fachkräfte fehlen? Und sind jüngere Menschen wirklich so faul, wie manche ältere behaupten? Wir beantworten in unserem Newsletter wichtige Fragen zur Arbeitswelt.
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Spritkosten: 280 Euro. Ich fahre jeden Tag 65 Kilometer hin und zurück zur Arbeit.
Kosten für den Sohn: 150 Euro für Windeln und Klamotten. Wir haben Glück: Wir bekommen sehr viel von meiner Mutter geschenkt. Die Kita zahlt meine Freundin.
Kleidung: 50 Euro im Monat. Bevor ich Vater geworden bin, habe ich mir ständig neue Klamotten gekauft. Jetzt aber schon ewig nicht mehr. Wenn, dann kaufe ich auch richtig teure und hochwertige Sachen. Eine Jacke für 300 Euro oder eine Jeans für 150 Euro.
Körperpflege: ungefähr 75 Euro im Monat. Meine Antimüdigkeitscreme aus einer Pflegeserie speziell für Männer kostet schon fast 10 Euro die Tube.
Freizeit: rund 50 Euro. Ich habe zwei Mountainbikes. Eines davon halte ich aktuell instand. Ersatzteile kosten mich im Jahr 400 Euro. Ansonsten habe ich nicht mehr so viel Zeit für Hobbys. Nach der Arbeit verbringe ich den Abend meistens mit meinem Sohn.
Bücher: 30 Euro. Ich lese im Schnitt zweieinhalb Bücher im Monat. Ich mag düstere Literatur, Geschichten, die schocken.
100 Euro gehen auf ein Sparbuch und 25 Euro lege ich fest an. Außerdem versuche ich jeden Monat 150 Euro für unseren Jahresurlaub zurückzulegen, weil ich im Urlaub nicht an Geld denken will. Ansonsten bleibt nichts übrig. Im Gegenteil, es ist immer recht knapp. Meine Freundin findet, ich sollte mein Geld bewusster ausgeben.