Der Bau des Reaktors begann im Jahr 2007 und sollte ursprünglich 2012 abgeschlossen sein, aber aufgrund von Verzögerungen und Kostensteigerungen wird die Inbetriebnahme erst für das Jahr 2022 erwartet.
Flamanville 3 wird mit einem Druckwasserreaktor ausgestattet sein, der nach modernsten Sicherheitsstandards gebaut wurde. Die Anlage soll dazu beitragen, die Abhängigkeit Frankreichs von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten.
Allerdings gab es auch viele Kontroversen um das Projekt, insbesondere aufgrund der hohen Kosten und der Sicherheitsbedenken, die mit der Nutzung von Atomenergie verbunden sind. Dennoch bleibt Flamanville 3 ein eindrucksvolles Beispiel für die technologische Leistungsfähigkeit Frankreichs im Bereich der Kernenergie.