Noch im Juni 2022 entrichteten deutsche Banken monatlich rund 350 Millionen Euro an Strafzinsen für ihre Guthaben bei der Europäischen Zentralbank. Seither änderte die EZB bereits mehrfach die Zinssätze für entsprechende Einlagen auf zuletzt 1,50 Prozent, sodass die Banken jetzt enorme Zinserträge erzielen.
Für November und Dezember 2022 gehen die Experten von Tagesgeldvergleich.net von jeweils rund 1,1 Milliarden Euro aus. „Die Banken verdienen ihr Geld derzeit praktisch im Schlaf. Insbesondere, da viele Institute die eigenen Sparzinsen noch gar nicht angerührt haben“, so Daniel Franke, Betreiber des Finanzportals.
2021 verursachten die Strafzinsen der EZB bei deutschen Banken insgesamt Kosten von ca. 3,94 Milliarden Euro und auch im ersten Halbjahr 2022 entstand ein Minus von ca. 2,14 Milliarden Euro. Nach aktuellem Stand könnten die Banken diese roten Zahlen innerhalb von weniger als einem halben Jahr wieder einfahren – eine weitere Zinsanhebung im Dezember 2022 vorausgesetzt.
Die Übersicht über Kosten bzw. Erträge deutscher Banken bei der EZB finden sich unter https://www.tagesgeldvergleich.net/statistiken/einlagenzins.html#kosten
Die EZB wird am Donnerstag ihre Leitzinsen wohl um weitere 25 Basispunkte senken. Vanguard Senior Economist Shaan Raithatha erwartet, dass der Schritt mit einer deutlichen Abwärtskorrektur der Inflationsprognosen einhergeht.
Sauberes Trinkwasser und eine leistungsfähige Wasseraufbereitung zählen zu den größten infrastrukturellen Herausforderungen unserer Zeit. Wasser ist eine unverzichtbare Grundlage für Menschen, Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft – und dabei mindestens so systemrelevant wie Energie. …
Warum Investitionen in der Assetklasse nicht nur sinnstiftend sind, sondern sich gleich mehrfach auszahlen
In dieser digitalen Neugestaltung der Geldwirtschaft kristallisieren sich aktuell zwei potenzielle Zukunftsträger heraus: Kryptowährungen und Central Bank Digital Currencies (CBDC). Eine Einschätzung von Dr. Eric Günter Krause, Partner und Head Financial Services Germany, Infosys Consulting.
Die Wohnraumsituation in Deutschland bleibt angespannt. Steigende Baukosten, umfangreiche Auflagen und komplizierte Genehmigungen führen seit Jahren zu einer zu geringen Neubautätigkeit.
Die EZB hält die Leitzinsen stabil, doch für Bauherren bedeutet das keine Entlastung. Warum die Notenbankentscheidung kaum Wirkung zeigt und was Kreditnehmer jetzt beachten sollten.
Die Europäische Zentralbank lässt die Leitzinsen im Euroraum erneut unverändert. Der für Sparer und Banken relevante Einlagenzins liegt weiterhin bei 2,0 Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte.
Der Mischfonds Carmignac Patrimoine bietet aktive und flexible Allokation für einen Markt, in dem Inflation, politische Veränderungen und Korrelationsbrüche das Risiko neu definiert haben.
Die Europäische Zentralbank dürfte ihre Zinspause zum Jahresende fortsetzen. Gleichzeitig haben die Baufinanzierungszinsen zuletzt leicht angezogen, bleiben aber insgesamt stabil. Für Kaufinteressierte könnten sich dennoch bereits zu Beginn des neuen Jahres interessante Chancen ergeben.
Die erwarteten US-Zölle ab 2026 setzen Europas Industrie und Geldpolitik unter Druck. Gleichzeitig verändert eine expansive Fiskalpolitik in Deutschland das Zinsumfeld. Marktkommentar von Tomasz Wieladek, T. Rowe Price
Die Prognose für 2025 in Hinblick auf Bauzinsen und Immobilienpreise ist nicht leicht. Florian Pfaffinger, Leiter der Niederlassung des Finanzdienstleisters Dr. Klein in München und Repräsentant des Expertenrates des Unternehmens wagt dennoch einen Ausblick.
Die EZB hat heute die Zinsen überraschend nur um 50 Basispunkte erhöht. Viele Marktteilnehmer hatten angesichts einer weiterhin hohen Teuerungsrate deutlich mehr erwartet. So fällt das Feedback des Marktes aus: