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In der Serie „Mein Geld, dein Geld“ erzählen Menschen, welche Rolle Geld in ihrer Beziehung spielt. Und wie sie die gemeinsamen Finanzen regeln. Heute: Judith, 35.
In meinen Beziehungen soll es immer fair zugehen. Das betrifft auch die Finanzen. Daher reden ich und mein Partner sehr offen und regelmäßig über unser Geld. Wir wollen nicht, dass einer von uns mehr Macht in unserer Beziehung hat, nur, weil man vielleicht mehr verdient.
Wir kennen also das Gehalt der jeweils anderen Person und erzählen uns auch von Gehaltserhöhungen und Sonderzahlungen. Ich arbeite in Vollzeit im mittleren Management eines Pharmaunternehmens und verdiene dort 4.300 Euro netto im Monat. Mein Partner arbeitet als Softwareentwickler bei einem Dienstleister für Banken und verdient 2.600 Euro netto. Ich verdiene also deutlich mehr, allerdings arbeitet mein Partner im Gegensatz zu mir auch weniger: Er hat sich für eine 80-Prozent-Stelle entschieden, um mehr Zeit für Privates zu haben. An seinem freien Tag treibt er Sport oder trifft Freunde. Oft erledigt er dann aber auch Dinge für uns beide, wie Papierkram und Hausarbeit, und das hat schließlich auch einen Wert.