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Job mit Apps. Punkte sammeln – keine gute Idee. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser
Mit dem Handy Geld verdienen, mit ein paar Klicks? Das versprechen Micro-Job-Apps. Man lädt sie aufs Handy und bekommt eine Liste mit weiteren Apps, die man anklicken und ausprobieren soll. Es können auch Video-Clips sein, Spiele oder Meinungsumfragen. Dafür gibt es Punkte, die man einlösen kann, etwa gegen Amazon-Gutscheine.
Das Konzept klingt super – aber es häufen sich Beschwerden. „Punkte werden nicht gutgeschrieben“, schimpfen Nutzer im Internet. „Ich warte über ein Jahr auf mein Geld“ oder: „Auszahlung nie bekommen“. Um 5 000 Punkte zu sammeln, brauchte das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz (VZ) bei „Goldesel“ mehrere Wochen.
Der so verdiente 5-Euro-Gutschein traf selbst nach Monaten nicht ein – dafür aber Werbemails: mehr als 10 000 in vier Wochen, dazu aggressive Werbeanrufe von Firmen, an deren angeblichen Gewinnspielen oder Umfragen die Verbraucherschützer teilnahmen, um Punkte zu sammeln. Ähnliche Erfahrungen machten sie mit den Seiten Cash Pirate und Gift Wallet. Ständig verlangten Apps die Einwilligung zur Nutzung privater Daten. „Nur darum geht es ihnen, Geld und Gewinne gibt es oft nicht“, sagt VZ-Teamleiter Manfred Schwarzenberg.
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Nach jetzt 2 Jahren wäre es toll, wenn es ein Update zu diesem Artikel oder einen Test geben würde. An sich ist die Idee doch gar nicht so schlecht, oder?
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