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Karriere: Events, Geld, Gratisprodukte – Warum sie das Influencer-Leben trotzdem hinter sich ließ – Business Insider Deutschland

Posted on 17. Februar 2026


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Die 22-jährige Evelyn Ramli ist ehemalige Influencerin und wechselte aus Gründen der Stabilität von der Content-Erstellung zu einem Marketingjob in einem Unternehmen.
Sie fand ihren Influencerjob zwar lukrativ, aber sah sich auch vielen moralischen Konflikten gegenübergestellt.
Jetzt genießt Ramli den strukturierten Arbeitsalltag im Marketing, auch wenn sie ihren Karrierewechsel manchmal hinterfragt.
Dieser Beitrag basiert auf einem Gespräch mit Evelyn Ramli, einer 22-jährigen Marketingspezialistin und ehemaligen Influencerin in Indonesien. Er wurde aus Gründen der Länge und Klarheit überarbeitet. BUSINESS INSIDER (BI) hat Ramlis früheres und derzeitiges Arbeitseinkommen überprüft.
In den ersten zwei Jahren, in denen ich als Influencerin anfing, sah ich es als einen spaßigen Nebenjob an, den ich während meines Studiums ausüben konnte. Ich postete Videos auf TikTok und Instagram über Videobearbeitung und Mode und wechselte später zur Schönheitspflege. Denn dieser Bereich stellte sich als am lukrativsten heraus.
Aber als ich nach meinem Universitätsabschluss im Jahr 2024 hauptberuflich als Content-Creatorin arbeitete, wurde mir klar, dass das vermeintliche ‚Traumleben‘ nur auf dem Papier existierte. Sicher, ich verdiente ein gutes Gehalt und konnte nach meinen eigenen Vorstellungen arbeiten. Allerdings war ich unsicher, ängstlich und opferte meine Moral für einen Gehaltsscheck.
Irgendwann habe ich beschlossen, Gehaltseinbußen in Kauf zu nehmen und zu einem Marketingjob in einem Unternehmen zu wechseln. Ich bin mir jedoch immer noch nicht sicher, ob das die richtige Entscheidung war.
Ursprünglich habe ich englische Literatur studiert, mit dem Ziel, Schriftstellerin oder Redakteurin zu werden. Gegen Ende meines zweiten Studienjahres habe ich jedoch meine akademischen Leistungen zugunsten von Sponsoring-Möglichkeiten für meinen Content aufgegeben.
Ich habe meinen Traum an den Nagel gehängt, weil ich das Gefühl hatte, dass die Erstellung von Content ein kreativerer und freierer Weg ist. Als ich nach meinem Abschluss zum ersten Mal hauptberuflich mit Online-Content arbeitete, liebte ich es sehr. In einer typischen Woche nahm ich an vier bis acht Markenveranstaltungen teil, drehte ein bis zwei Tage lang Material und bearbeitete fast jeden Tag ein paar Videos. Als Influencerin erhielt alle möglichen kostenlosen Produkte, arbeitete mit Marken zusammen, die ich schon als Kind liebte, und lernte einige der tollsten Menschen kennen.
Irgendwann trennte ich mich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten von meinem größten Markensponsor. Danach verlor ich fast die Hälfte meines Einkommens und verdiente jeden Monat zwischen 2300 und 2800 US-Dollar (ca. 1980 und 2400 Euro).
Ich fing an, über meine Inhalte nachzudenken und stellte fest, dass sie sich zu etwas völlig anderem entwickelt hatten als das Hobby, mit dem ich angefangen hatte.
Fast alle meine Videos waren zu Werbung geworden. Ich jagte Aufrufen, Followern, Marken und Geld hinterher, aber das diente weder meinem Publikum noch wirklich mir selbst. Außerdem begann ich zu erkennen, dass ich, indem ich Beauty-Unternehmen repräsentierte, unbeabsichtigt dazu beitrug, jungen Mädchen die Botschaft zu vermitteln, dass sie nicht schön genug sind.
Als ich in mich hineinschaute, erkannte ich, dass ich unsicher, ängstlich und weit entfernt von meinem authentischen Selbst geworden war. Ich wusste, dass ich Abstand von meinem Influencer-Ich brauchte, um wirklich herauszufinden, wer ich wirklich bin.
Ich dachte mir, dass ich jederzeit wieder in die Content-Erstellung zurückkehren könnte, aber es könnte irgendwann schwierig werden, in die Unternehmenswelt einzusteigen und meine mehrjährige Karrierepause und mangelnde Berufserfahrung zu erklären.
Also beschloss ich, nach Jobs im Marketingbereich zu suchen. Dieser hat ähnliche Aspekte wie der Content-Bereich, sodass ich einige der kreativen Aspekte, die ich liebe, weiter ausüben könnte. Ich bewarb mich innerhalb eines Monats nur auf wenige Stellen auf Linkedin, bevor ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und später als Marketing-Spezialistiin für ein Bildungsunternehmen eingestellt wurde.
Dabei habe ich Social Media nicht als Berufserfahrung angegeben, weil ich mir nicht sicher war, ob das zählt. Ich habe mich eher auf meinen Abschluss in englischer Sprache und Literatur und meine Berufserfahrung während des Studiums verlassen, um mich zu verkaufen. In meiner aktuellen Position verdiene ich weniger, als ich verdient hätte, wenn ich weiterhin als Influencerin gearbeitet hätte.
Als ich noch hauptberuflich als Influencerin tätig war, hatte ich so viel Freizeit, dass es mir schwerfiel, tatsächlich Arbeit zu erledigen. Es gab Wochen, in denen ich zwei Tage lang im Bett gammelte, weil ich von einem großen Event am Vorabend völlig erschöpft war.
Jetzt genieße ich die Routine, mich in ein schickes Outfit zu werfen und ins Büro zu gehen, um mit einem tollen Team zu arbeiten. Die Struktur hat sogar meine Leidenschaft für Kreativität und meinen Drang, mich selbst herauszufordern, wiederbelebt.
Ich denke an alles, was ich hatte – die Veranstaltungen, die Produkte und die Freiheit – und fühle mich verrückt, weil ich es aufgegeben habe. Manchmal vermisse ich es. Aber ich muss mich immer wieder daran erinnern, dass wir im Nachhinein immer einen besseren Blick auf die Dinge haben. Ich muss mir immer wieder vor Augen führen, wie hohl und unbefriedigend mein Job als Influencerin war.
Mir ist klar geworden, dass vieles, was ich als Content-Creator gemacht habe, nicht meinen eigenen Wünschen entsprach, sondern dem, was die Gesellschaft uns als erstrebenswert vorgibt. Jetzt richte ich meinen Fokus darauf, was mir wirklich guttut.
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