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Bekommen Paare mit einem Einkommen über 150.000 Euro künftig kein Elterngeld mehr? Darüber streitet die Bundesregierung derzeit. Kritiker meinen, das betreffe die Mittelschicht, die ohnehin schon überproportional belastet sei.
Business Insider hat mit einem Familienvater gesprochen, der ein Start-up gegründet und zuletzt über 100.000 Euro verdient hat. Seine Partnerin und er wären von dem Vorschlag betroffen.
Unsere Redakteurin hat seine Aussagen aufgeschrieben und seine monatlichen Haushaltskosten zusammengefasst, um aufzuzeigen, welche Folgen der Wegfall des Elterngeldes für die Familie ganz praktisch hätte.
Kein Elterngeld für Familien mit einem zu versteuernden Einkommen über 150.000 Euro: Der erste Haushaltsentwurf der Bundesregierung für das Jahr 2024 hat eine emotionale Debatte ausgelöst. Nach den von Finanzminister Christian Lindner (FDP) angekündigten Sparmaßnahmen plant Lisa Paus (Grüne) im Familienministerium eine Reform des Elterngeldes. Haushalte mit einem jährlichen Bruttoeinkommen über 150.000 Euro sollen demzufolge künftig kein Elterngeld mehr bekommen. Bisher lag die Grenze bei 300.000 Euro.
Grundsätzlich haben Familien Anspruch auf Elterngeld, um einen finanziellen Ausgleich nach der Geburt eines Kindes zu erhalten. Wie wirkt sich ein Verlust der Zahlungen auf Spitzenverdiener in Deutschland aus? Wie viel Geld bliebe am Ende des Monats übrig? Ein Familienvater und Unternehmer, der von der neuen Regelung betroffen wäre, hat mit Business Insider gesprochen und seine monatlichen Ausgaben offengelegt. Der Familienvater möchte anonym bleiben, der Redaktion liegen allerdings die persönlichen Daten vor.
Fest steht: Ein Wegfall des Elterngeldes würde mit einem reduzierten Lebensstandard einhergehen – aber keineswegs die Existenz der Betroffenen bedrohen.
Vor zwei Jahren habe ich ein Start-up gegründet, das inzwischen 16 freiberufliche Mitarbeitende umfasst. Derzeit machen wir einen Umsatz zwischen 24.000 und 30.000 Euro im Monat, schreiben also noch rote Zahlen. Glücklicherweise kann ich aber auf mein Erspartes zurückgreifen, da ich vor der Gründung mehr als 100.000 Euro verdient habe, seit 2017 in Aktien investiere und der größte Anteilsinhaber des Start-ups bin.
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