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Geld verdienen im Internet

Mein Einstiegsgehalt lag bei 77.000 Dollar – so wurde es fast viermal so hoch – Business Insider Deutschland

Posted on 4. März 2026


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Sundas Khalid verdient mittlerweile fast genauso viel mit ihrem Nebenverdienst wie mit ihrem Job bei Google und konnte so ihr Einkommen deutlich steigern.
Vier persönliche Geldtipps – von kluger Gehaltsverhandlung bis strategischem Investieren – haben ihr über die Jahre geholfen, ein Vermögen aufzubauen.
Besonders wichtig sind ihr mehrere Einkommensquellen und ein offener Umgang mit Finanzen im Kollegenkreis, um bessere Entscheidungen zu treffen.
Dieser Artikel basiert auf einem Gespräch mit Sundas Khalid, einer Google-Mitarbeiterin in den Dreißigern, die in Seattle in den USA lebt. Der Text wurde zur besseren Lesbarkeit gekürzt und redigiert.
Ich bin in einfachen Verhältnissen aufgewachsen – meine Familie hatte nicht viel Geld, und ich hatte wenig Ahnung von Finanzen. Sparen mochte ich zwar schon immer, aber Investieren war für mich lange ein völlig fremdes Konzept.
2013 gelang mir der Einstieg in die Tech-Welt mit einem Praktikum bei Amazon. Daraus wurde eine Festanstellung als Data Engineer – mein Einstiegsgehalt lag bei 77.000 US-Dollar im Jahr. 2019 wechselte ich zu Google, wo ich heute als Principal Analytics Lead arbeite.
Über die Jahre hinweg konnte ich mein Gehalt stetig steigern: Im vergangenen Jahr verdiente ich 292.000 US-Dollar (also etwa 250.000 Euro) in meinem Hauptjob bei einem Tech-Konzern – und zusätzlich 302.000 US-Dollar (etwa 260.000 Euro) mit meinem Nebenprojekt im Content-Bereich, in dem ich Tipps gebe, wie man den Einstieg in die Tech-Branche schafft.
Mit der Zeit habe ich gelernt, besser mit Geld umzugehen und klüger zu investieren. Hier sind die Strategien, mit denen ich mein Vermögen aufbaue und verwalte:
Früher habe ich Recruiter bei der Frage nach meinen Gehaltsvorstellungen einfach über mein damaliges Gesamtgehalt informiert – aber ich merkte schnell, dass das nicht zu meinen Gunsten war. Wenn ich nämlich unter meinem Marktwert verdiente, konnte mir ein Unternehmen auf Basis dieser Zahl ein niedrigeres Angebot machen.
Heute antworte ich entweder, dass ich meine Gehaltsvorstellungen nicht mitteilen möchte – oder dass ich erst nach dem Vorstellungsgespräch darüber sprechen will. Stattdessen drehe ich die Frage um und erkundige mich nach der durchschnittlichen Gehaltsspanne für die ausgeschriebene Position. Wenn diese Spanne zu meinen Vorstellungen passt, mache ich mit dem Bewerbungsprozess weiter.
Wenn ich ein Jobangebot erhalte, nutze ich Online-Tools wie levels.fyi, um herauszufinden, was andere in meiner Position und Region bei diesem Unternehmen verdienen – das hilft mir, das Gehalt besser zu verhandeln.
Wenn ich ein höheres Gehalt fordere als ursprünglich angeboten, erkläre ich dabei immer, welchen konkreten Mehrwert ich dem Unternehmen und dem Team bringen werde. Ich mache das am liebsten schriftlich per E-Mail, weil ich mich schriftlich gut ausdrücken kann – aber oft finden Gehaltsverhandlungen auch telefonisch statt. In solchen Fällen übe ich vorher mit einem Mentor, der mir Feedback zu meiner Wortwahl gibt. Ein vorbereitetes Skript oder Stichpunkte helfen zusätzlich, um in solchen Gesprächen sicher aufzutreten.
Es lohnt sich auch zu bedenken, dass diese Tipps besonders dann gut funktionieren, wenn der Arbeitsmarkt stabil oder stark ist – in einem schwächeren Markt hat man unter Umständen weniger Verhandlungsspielraum.
Früher habe ich mein ganzes Geld einfach auf dem Bankkonto liegen lassen, anstatt es zu investieren. Auch in meinen 401(k) – also das US-Pendant zur betrieblichen Altersvorsorge – habe ich zu Beginn meiner Karriere nicht aktiv eingezahlt.
Um mein Finanzwissen zu verbessern, habe ich zwei Bücher gelesen: „The Simple Path to Wealth“ von JL Collins, das sich mit Indexfonds beschäftigt, und „I Will Teach You to Be Rich“ von Ramit Sethi, das mir viel über Kreditwesen und Banking beigebracht hat.
20 US-Dollar (also etwa 17 Euro) in ein gutes Buch zu investieren, kann der beste erste Schritt in die eigene finanzielle Zukunft sein. Solche Bücher bieten einen umfassenden Überblick, den man gut mit kostenlosen Online-Ressourcen ergänzen kann. Ich selbst habe unzählige Youtube-Videos geschaut und Blogs gelesen, um Roth IRAs – eine steuerbegünstigte Altersvorsorgeform in den USA – zu verstehen.
Statt mein gesamtes Geld auf dem Sparkonto zu lassen, lasse ich mir nun automatisch jeden Monat 2500 US-Dollar (etwa 2160 Euro) von meinem Gehalt in ein persönliches Aktienportfolio beim Vermögensverwalter Vanguard überweisen. Ich versuche außerdem, Rücklagen für sechs Monate Lebenshaltungskosten auf meinem Sparkonto zu halten. Wenn ich darüber hinaus etwas ansparen kann, investiere ich es ebenfalls in Indexfonds – so vermeide ich, mehr auf dem Sparkonto zu halten, als notwendig ist.
Wenn euer Einkommen wächst, achtet darauf, dass eure Ausgaben nicht genauso schnell steigen – so habt ihr mehr verfügbares Geld, dass ihr investieren könnt. Ich selbst verzichte bewusst auf Designerkleidung, um sparsam zu leben.
Ich habe 2016 angefangen, Karrieretipps auf Instagram zu posten – daraus ist inzwischen ein Nebenjob geworden. Heute teile ich Bildungsinhalte zum Berufseinstieg in die Tech-Branche auf Plattformen wie Youtube und verdiene damit Geld über Markenpartnerschaften. Im vergangenen Jahr beliefen sich meine Einnahmen daraus auf 302.000 US-Dollar (etwa 280.000 Euro).
Meine ursprüngliche Motivation, Karrieretipps zu teilen, war nicht, damit Geld zu verdienen. Wie wichtig ein zusätzliches Einkommen wirklich ist, wurde mir erst bewusst, als Tech-Unternehmen ab etwa 2023 begannen, Mitarbeiter in großer Zahl zu entlassen. Heute ist es für mich essenziell, mehrere Einkommensquellen zu haben. Wenn ich meinen Hauptjob verlieren sollte, habe ich einen Plan B – das gibt mir sehr viel innere Ruhe.
Wenn ihr neben einem Vollzeitjob ein Nebengeschäft aufbauen wollt, solltet ihr euch im Idealfall etwas suchen, das euch wirklich Spaß macht und mit dem du gleichzeitig Geld verdienen kannst. Wenn euch die Sache nicht begeistert, gebt ihr wahrscheinlich nach ein oder zwei Monaten wieder auf.
Geld ist oft ein Tabuthema. Als ich bei Amazon gearbeitet habe, habe ich mit niemandem aus dem Team darüber gesprochen. Je mehr ich über Finanzen und Investitionen gelernt habe, desto wohler habe ich mich damit gefühlt, offen über Geld zu reden. Heute ist es für mich völlig normal, mich mit Kollegen über Gehälter auszutauschen.
Das hilft mir auch in meinem Content-Business enorm weiter. Wenn ich heute zum Beispiel mit einer Marke über eine Partnerschaft verhandle, frage ich manchmal andere Creator, von denen ich weiß, dass sie bereits mit dieser Firma gearbeitet haben, wie viel sie bezahlt bekommen haben. In meinem Netzwerk sind wir da sehr offen miteinander.
Und für alle, die denken, sie seien zu spät dran, um mit dem Investieren oder dem Thema Finanzwissen anzufangen: Man kann jederzeit aufholen – so wie ich es auch gemacht habe.
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